45 Jahre Galerie Zacke
Die GALERIE ZACKE existiert seit 1968. Das ist über vier Jahrzehnte Tätigkeit, das sind unzählige Ausstellungen, Tausende von Kunstgegenständen aus unterschiedlichsten Kulturbereichen sowie eine Unzahl an Katalogen, die teils bereits gesucht sind, da von uns sehr seltene Gebiete (etwa japanische Schwertschmiedekunst, die frühesten Farbdrucke der Welt oder eben auch die archaischen Jaden Chinas) bearbeitet wurden. Galerie Zacke Vienna ist die Galerie für antike Asiatika schlechthin und noch immer (obwohl heute kleiner geworden) die größte ihrer Art in Österreich.
ZUR GESCHICHTE DER GALERIE ZACKE
Österreichische Künstler der Zwanzigerjahre, Meister des japanischen Ukiyoe und der Beginn einer Leidenschaft. Angefangen hat die Galerie Zacke als moderne Galerie. Im damaligen "Kunstkabinett" trafen einander zahlreiche prominente Künstler und berühmte Maler, u.a. Kokoschka, Hundertwasser, von deren Arbeiten wir auch Ausstellungen veranstalteten. In der Schweiz zeigte Zacke erstmals Werke der Wiener Schule (Fuchs, Brauer, Hausner, Lehmden, Hutter). Nach ersten großen Erfolgen mit Nachlass-Ausstellungen von Oskar Laske, Franz Zülow, Max Oppenheimer, Carry Hauser, Kolo Moser, Jungnickel oder Alfred Kubin u.a. stellte sich aber zügig die Liebe zur Asienkunst ein. Schritt für Schritt brachte Galerie Zacke Teilgebiete antiker Kunst aus Asien und präsentierte zahlreiche Ausstellungen auf den Wiener Kunstmarkt von Indien über Südostasien, China und bis Japan, schließlich sogar Ozeanien und Altamerika. Als einen jüngeren Schwerpunkt bietet Zacke seit einigen Jahren auch Kunst aus Burma, die eine sehr eigene Entwicklung mit teils opulenten Resultaten gemacht hat, etwa Skulpturen von Buddha, Lackkunst oder Schnitzwerke aus Klöstern.
Erstmals Kunst der Netsuke, Inro und Okimono
Der erste Durchbruch auf dem internationalen Kunstmarkt kam mit einer bis dahin in Mitteleuropa einzigartigen Ausstellung, die über 200 Netsuke und Inro etc. präsentierte und machte die Kunst der Netsuke zu einem vieldiskutierten und beachteten Thema im deutschsprachigen Raum. Netsuke sind kleine geschnitzte Figuren aus Holz oder Elfenbein aus Japan, die ursprünglich als Halterung für verschiedene Objekte am Gürtel getragen wurden. Bedeutende Meister, größtenteils aus der Skulpturenkunst, waren zur Herstellung von Netsuke übergegangen, da sich damit besser verdienen ließ. So waren in der Netsuke-Kunst im 18. und 19. Jh. ganz große Meister präsent und diese Miniaturwerke können in der künstlerischen Qualität überragend sein.
International großes Interesse fanden die von Zacke veranstalteten Netsuke-Symposien in den Jahren zwischen 1984 – 1993. Sammler und Experten aus der ganzen Welt trafen sich im späten Frühjahr in Wien, alle zwei Jahre organisierte Zacke mit den Symposiums-Teilnehmern Besuche zu den großen Asien-Museen in Osteuropa (damals noch hinter dem "Eisernen Vorhang"), nämlich in Budapest, Prag, Krakau und als krönenden Abschluß in St. Petersburg (damals noch „Leningrad“) in der großartigen Eremitage, die erstmals für unser VNS (Vienna Netsuke Symposium) ihre große NETSUKE-Sammlung ausgestellt hat.
Samurai-Schwerter für 170.000 US-$
Die Ausstellungen mit kostbaren Samurai-Schwertern und Zieraten gehören ebenfalls zu den europaweit Aufsehen erregenden Präsentationen. In insgesamt vier Ausstellungen, die das Haus Zacke zeigte und die allesamt nahezu ausverkauft waren, erzielten die wertvollsten Klingen Bestpreise von bis zu 200.000 US-$. Man muß wissen, daß die Schwertkunst in Japan bis ins 19. Jh. eine dominante Größe hatte und Tausende Schwertmeister namentlich bekannt sind und die japanische Schmiedetechnik weltweit einen einzigartigen Höchststand erreicht hatte - von der edlen Schönheit der Klingen und des Schwertschmuckes ganz abgesehen!
Aber es hat noch weitaus mehr gegeben - Ausstellungen über japanische Lackkunst, über die Kaempfer-Drucke (die schönsten frühesten Großblatt-Farbdrucke der Welt), über HOKUSAI, oder in jüngerer Zeit über ARCHAISCHE & ANTIKE JADEN Chinas (siehe ganz unten), ein gewaltig faszinierendes Gebiet, da zeitlich ein Bereich von 5000 bis 7000 Jahren vorliegen kann und das Schaffen zeitweise ganz enorm gewesen ist! Aber auch Spezialausstellungen wie zuletzt über bestimmte seltene Stammeskunstgebiete, die Kataloge über die BASTAR (Indien) sowie die einst berüchtigten Kopfjäger NAGA (Ostindien-Burma) sind einsame als auch eindrucksvolle Belege!
Zwei bis drei jährliche Asiatika-Auktionen hat es ab 1997 gegeben
Dazu läßt sich nicht viel sagen - Auktion ist Auktion, eine eigene Welt, von vielen jedoch überaus geschätzt, da aufgrund der Einbringungen aus vielen Richtungen sehr abwechslungsreich, stets fündig und im Ablauf spannend. Zuletzt fanden unsere Auktionen im renommierten Café Griensteidl am Michaelerplatz statt, direkt bei der Hofburg, in erlesenster Umgebung. Der gepflegte Auktionssaal (mit Kaffee- und Kuchenecke, die stets frisch versorgt ist) kommt auch allseits sehr gut an! Unsere ersten Auktionen fanden noch in der Schulerstraße statt, danach einiges größer am Luegerplatz, sodann - wiederum größer - im Palais Esterhazy unweit von der heutigen Galerie. ZACKE AUKTIONEN & GALERIE“ im Palais Esterhazy war für Wiener Verhältnisse schließlich aber doch deutlich zu groß geworden. Reduktion und Intermezzo in Kritzendorf bei Klosterneuburg (auch mit Auktionen) bewährten sich nicht - zu abseits gelegen. Die momentane Verdichtung - Galerie am Kohlmarkt, wohnen am Michaelerplatz und Auktionen direkt gegenüber im Griensteidl - hat sich ebenso eingeführt als auch sehr gut bewährt!
MIT BESTEM GRUSS - IHRE GALERIE ZACKE
Galerie Zacke Vienna "upstairs"
1010 Wien
Kohlmarkt 7 Stiege 3/1. Stock
Tel: 0043-1-5320452
Fax: 0043-1-5320452-20
Öffnungszeiten Mo - Fr 13-18 Uhr Sa 10-13 Uhr
office [at] zacke [dot] at
UID ATU 10560604
Geschäftsführerin: Irene M. Zacke


