SUZUKI HARUNOBU (1725-1770): Der Mond (Tsuki)
SUZUKI HARUNOBU (1725-1770): Der Mond (Tsuki)
Ukiyoe - Japanische Farbholzschnitte und Malereien von Meistern - Ausstellung 1991
Code: Uk91-013
Original Farbholzschnitt
Japan
Erschienen um 1768
Chuban 25,5x18,5 cm
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Aus der Folge: Darstellung von Mond, Schnee und Blüten (Furyu Setsugekka). Nishikie, Chuban 25,5x18,5 cm. Erschienen um 1768. Guter Erhaltungszustand, links jedoch ca. 1 cm beschnitten, daß die Signatur Harunobu ga verlorenging. Etwas gebräunt, die Farben leicht geblaßt, zwei kleine Bindungslöcher.
Ein von Harunobu ausgesprochen poetisch gestaltetes Blatt. Eine junge Kurtisane mit ihrem vorne gebundenen Manaita Obi sitzt vor einer teilweise zurückgeschobenen Shoji und blickt ins Freie. Ihr Gesicht ist überaus fein und voll Sehnsucht verträumt gezeichnet. Das Gedicht spricht von „unbegreiflichen Gefühlen der Liebe, die in meinem Herzen wühlen; ich betrachte den Mond und die Ärmel des Kimono werden naß von meinen Tränen". Ihre jüngere Begleiterin steht daneben und hält eine für sie selbst vermutlich noch viel zu große dreisaitige Shamisen (Spießlaute) bereit.
Lit.: Gentes, The Clarence Buckingham Collection of Japanes Prints, Abb. 168



