© Galerie Zacke
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Katalognummer: AK1115-001
ARCHAISCHES BRONZEGEFÄSS MIT DECKEL
Bronze, Silber
China
Westliche Han-Dynastie (206 vor bis Zeitenwende)
HÖHE 32 CM

Ein ehemals prunkvolles Gefäß vom Typus Hu mit kugeligem, geripptem Körper, der Hals trichterförmig mit bündiger Lippe. Zwei markante Taotie-Masken auf der Schulter, deren Nasen ausgeführt als Ösen, an denen Ringe hängen. In allen drei, durch die Rippen unterteilten Felder fein eingravierter Dekor, ehemals eingelegt mit Silber (bestimmte Stellen möglw. vergoldet), Reste davon erhalten. Auf der Schulter schwungvolle Ranken mit Spiralen, in der Mitte sind die Motive nicht mehr genauer erkennbar, im untersten Feld rundum gereihte, spitz nach unten gerichtete Dreiecke in Form von abwehrhaften Gesichtern, die Ohren gekerbt, die Augen als Spiralen, ebenso die Nüstern. Der leicht gewölbte Deckel trägt drei abstrahierte Vögel in der Form von Ringen mit Vogelkopf darauf, die Schnäbel jeweils nach außen gerichtet. Dieses ca. um die 2200 Jahre alte Gefäß, als Weinbehälter gebraucht bzw. dann eine Grabbeigabe, hat sehr starke Patina und - bedingt durch die lange Erdlagerung - Stellen mit Korrosion, besonders auf einer Seite des Fußes.

Expertise:
Wolfmar Zacken

Aus der Sammlung einer französischen Adelsfamilie, die auf Évariste Regis Huc zurückgeht. Évariste Regis Huc (1813 – 1860) war ein französischer Missionar und Entdecker, der weltberühmt wurde durch seine Durchquerung der Mongolei, Tibets und Chinas. Er dürfte auch der erste Europäer gewesen sein, der 1846 Lhasa erreichte. Die Sammlung wurde 1967 systematisch erfaßt und dokumentiert, jedoch ohne nähere Angaben, wann die jeweiligen Objekte erworben wurden.
法國貴族家舊藏。原來被有名冒險家,傳教士Évariste Regis Huc (1813 – 1860) 帶回歐洲。這位收藏家於19世紀中期在蒙古,西藏以及中國大量旅遊,很有可能他作為第一個歐洲人於1846年進去拉薩市。他的亞洲美術品收藏於1967年被仔細紀錄及敘述,雖然他原來拿到大部分單獨藏品的材料很難找到。

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