© Galerie Zacke
© Galerie Zacke
© Galerie Zacke
© Galerie Zacke
Katalognummer: AK1115-124
BOGIGER ANHÄNGER HUANG MIT DRACHENKÖPFEN
Jade
China
Östliche Zhou-Dynastie, 6. bis 5. Jh. ante
BREITE 15,5 CM, HÖHE BIS 4 CM

Ein Huang im eleganten Bogen eines Viertelkreises und von besonders eleganter Wirkung ist auch der weißgrüne Farbton der Jade, der als sehr „vornehmer“ gilt. Beide Enden des Huang sind bullig-kantige, mit gezahnter Kontur versehene Köpfe von archaischen Kui-Drachen. Die kleinen Augen sind als kleine Ovale dargestellt, das Maul mittels der Ösen. Weiters sind Mähne und Bartzipfel angedeutet. Beidseitig ist ein wirkungsvolles vertieftes Relief eingeschliffen, das die damals beliebten Muster trägt, das sind C und S mit eingedrehten, hier charakterhaft hakenförmigen Enden sowie Spiralen und verschiedenförmige Flächen mit Gittermuster. Etwas Altersmerkmale aufgrund des Gehaltes an Eisen (schwärzliche Areale) sowie Korrosion an Rändern. Im Durchlicht weiße Farbe mit feinem Grünton. 玉龙头璜 – 东周, 公元前6世纪5世纪长 15,5 厘米; 宽 4 厘米

Expertise:
Univ. Prof. Dr. Filippo Salviati, Objektbeschreibung: Wolfmar Zacken

Aus einer österreichisch-ungarischen Sammlung

Zu dieser Jade liegt eine Expertise von Univ. Prof. Dr. Salviati vor. Ebenso wurden von ihm die nachstehend angeführten Angaben zu Vergleichsstücken aus publizierten Grabungen oder aus der Fachliteratur ermittelt: The motif engraved on the three segments is stylistically and iconographically relatable to the patterns used to decorate jades in the Chu culture area: see for example a disc unearthed at Xujialing, Xichuan County, Henan Province reproduced in S. Lee (ed.), China 5000 Years. Innovation and Transformation in the Arts, New York 1998, no. 15), decorated with the same motifs of dragons, curls and etched lines, but more coarsely executed. Other examples of similar design are offered by a disc and other jades discovered in the Chu culture Xiongjia tomb at Zhangchang village, Chuandian town, Jingzhou, Hubei Province, decorated with the same patterns: some of these jades can be seen here. For some small plaques carved with similar motifs using the same techniques, see those in The Harvard Art Museums (acc. no. 1943.50.338 a-c) and one in The Art Institute, Chicago (acc. no. 1950.695)