© Galerie Zacke
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Katalognummer: AK1115-138
WIRKUNGSVOLL AUSGEFÜHRTER TIGER
Jade
China
frühe Han-Dynastie, 3. bis 2. Jh. ante
HÖHE 7,2 CM, LÄNGE 14,5 CM

Ein besonders gutes Charakterstück an Jade. Eher eine mythische Fabelnatur denn real, mit mächtigem Kopf, der gesenkt ist, großen Augen und einem bulligen Körper. Der lange Schweif bildet eine Volute. Die Raubtierkrallen sind fast das Einzige, das auf den Tiger Hu verweist, denn der Kopf mit der hochgezogenen Nase und dem amboßförmigen Kinn ist gleich den Kui-Drachen. Der gesamte Ausdruck an Kraft entspricht der Symbolik dieses Tieres, das auch im Tierkreis vorkommt. Beide flache Seiten tragen partiell ein Relief mit Spiralen, teilweise semiplastisch, teils im vertieften Relief ausgeführt. Die fast weiße Jade hat einen cremig-gelblichen Ton, im Durchlicht erscheint das Gelb verstärkt. Areale zum Rücken hin sind aufgrund von Eisengehalt rotbraun. Altersbedingt etwas Korrosion im Kantenbereich, insgesamt aber erstaunlich gut erhalten. Ein bedeutendes Sammlerobjekt! 玉镂雕虎凤纹饰 西汉, 公元前2世纪-前1世纪 长7,6 厘米; 高 5,2 厘米

Expertise:
Univ. Prof. Dr. Filippo Salviati, Objektbeschreibung: Wolfmar Zacken

Aus einer österreichisch-ungarischen Sammlung

Zu dieser Jade liegt eine Expertise von Univ. Prof. Dr. Salviati vor. Ebenso wurden von ihm die nachstehend angeführten Angaben zu Vergleichsstücken aus publizierten Grabungen oder aus der Fachliteratur ermittelt: The tiger plaque can be paralleled to similar examples in public and private collections: two in the Freer/Sackler galleries display similar curls on the back: acc. nos. F1932.43 and F1932.44. See also the pair in the Harvard Art Museums published by Loehr, Max, and Huber, Louisa G. Fitzgerald, Ancient Chinese Jades from the Grenville L. Winthrop Collection in the Fogg Art Museum, Harvard University, Fogg Art Museum (Cambridge, MA) 1975, no. 438 or the one discussed in J. Rawson, Chinese Jade from the Neolithic to the Qing, London 1995, no. 17:13. See also the tiger plaque from in the Samuel and Myrna Myers collection published in F. Salviati, Radiant Stones. Archaic Chinese Jades, Paris 2000, no.108 and the one from Zacke Gallery found here.