© Galerie Zacke
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Katalognummer: AK1115-141
SCHMUCKANHÄNGER MIT DRACHEN
Jade
China
Östliche Zhou-Dynastie, 4. bis 3. Jh. ante
HÖHE 4 CM, BREITE 6,9 CM

Ein leicht bogiges Zierstück aus einem Schmuckgehänge, die Komposition völlig symmetrisch und die gegenständigen Drachen sind ganz in das Dekorative eingebunden. Wiederum archaische Kuilong mit energischen Kinnladen und die Schnauzen hochgebogen. Die gesamte Form dieser Jade erinnert an eine abwehrhafte Taotie-Maske, man mag diese durchaus erkennen. Eine Öse und mehrere Durchbrechungen, nach unten hin stehen die Beine ab. Beidseitig im Relief ein Dekor mit Spiralen. Eine aufgrund von Eisengehalt bräunliche Jade mit guter Transluzenz, im Durchlicht schon mehr rot. 玉双龙佩玉佩 – 东周, 公元前4世纪-前3世纪 长 6,9 厘米; 宽4 厘米

Expertise:
Univ. Prof. Dr. Filippo Salviati, Objektbeschreibung: Wolfmar Zacken

Aus einer österreichisch-ungarischen Sammlung

Zu dieser Jade liegt eine Expertise von Univ. Prof. Dr. Salviati vor. Ebenso wurden von ihm die nachstehend angeführten Angaben zu Vergleichsstücken aus publizierten Grabungen oder aus der Fachliteratur ermittelt: Similar arched girdle pendants in openwork with dragons carved at the sides have been discovered in tombs of the Chu state excavated from the mid-1050s at Changtaiguan, Xinyang, Henan Province: see H. S. Hansford, Chinese Carved Jades, London 1968, fig.29B. A comparable ornament of an earlier date was excavated in 1971 from a late Spring and Autumn tomb at Fenshuiling, Changzhi city, Shanxi Province, published in Yang Boda, Zhongguo meishu quanji: yuqi (Chinese works of art series: jade) vol.9, Beijing 1986, no.110. Four other comparative jades of the same type are illustrated in M. Loehr, and L. G. Fitzgerald Huber, Ancient Chinese Jades from the Grenville L. Winthrop Collection in the Fogg Art Museum, Cambridge, 1975, no.502 to 505.