© Galerie Zacke
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Katalognummer: AK1115-203
WEIBLICHE GOTTHEIT
Rötliche Terrakotta
Gandhara
ca. 4. bis 5. Jh.
HÖHE (OHNE SOCKEL) 63 CM, MIT SOCKEL 76 CM

Sehr feminin geformte Darstellung, die eine weibliche Gottheit, eine Devi wiedergibt. Es ist eine der sehr seltenen großen Terrakotta- Skulpturen aus der späteren Gandhara-Periode. Der indische Einfluß ist hier interessanter Weise bereits verhalten zu erkennen neben dem für Gandhara typischen römisch-griechischen Stil der Invasoren nach Alexander dem Großen. Eine nähere Zuordnung ist nicht möglich, da beide Arme fehlen und somit keine Attribute gegeben sind. Sehr gut erhalten ist jedoch der Kopfbereich mit seinen klar gezeichneten Gesichtzügen, die das hellenistische Erbe deutlich erkennen lassen. Kopf, Brust, Arme und der sehr knappe Schurz sind reich geschmückt. Über der Stirn ein großes sonnenförmiges Emblem. Die athletisch breiten Schultern mit den Kugelbrüsten verleihen der Erscheinung - zusammen mit der hohen Frisur - eine erstaunliche Wirkung. Die Skulptur ist auf einem soliden schwarzen Sockel montiert. Ein TL-Test bestätigt das Alter.

Expertise:
Wolfmar Zacken

Diese Skulptur stammt aus dem Besitz einer französischen Adelsfamilie, die auf Évariste Regis Huc (1813 – 1860) zurückgeht, einem der berühmten französischer Entdecker Asiens und Missionar Mitte des 19. Jh.,siehe Nr. 1.
法國貴族家舊藏。原來被有名冒險家,傳教士Évariste Regis Huc (1813 – 1860) 帶回歐洲。這位收藏家於19世紀中期在蒙古,西藏以及中國大量旅遊,很有可能他作為第一個歐洲人於1846年進去拉薩市。他的亞洲美術品收藏於1967年被仔細紀錄及敘述,雖然他原來拿到大部分單獨藏品的材料很難找到。

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