© Galerie Zacke
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Katalognummer: DA316-246
TOPFFÖRMIGES ARCHAISCHES GEFÄSS
Bemalte Keramik
Thailand
Ban Chiang, späte neolithische Zeit bis Zeitenwende
HÖHE 13,3 CM, DURCHM. 15,6 CM

Stark konisch ausgestellter hoher Fuß, der Gefäßkörper mittlings leicht gekantet. Kurzer Hals mit kantiger Lippe, die Mündung weit offen. Außenseits rote Bemalung auf dem Fuß und der oberen Körperhälfte mit ovalen Linien, die breite Felder bilden, sowie umlaufenden. Im Zentrum der Felder jeweils eine verdickte waagrechte Linie in Form einer dornenbewehrten Keule. Geschlemmter weißer Grundton. Sehr gute authentische Erhaltenheit, Altersmerkmale und kleinere Ankrustungen.

Expertise:
Wolfmar Zacken

Aus einer deutschen Sammlung

Ban Chiang, gelegen im Osten Thailands nahe Laos, ist ein Sonderfall. Das riesige Gräberfeld entdeckte erstmals 1966 der Amerikaner Steve Young. Nach anfänglichen Fehlmessungen werden die Terrakotten und Bronzen von Ban Chiang auf das 3. Jahrtausend vor bis 5. Jh. nach u.Zt. datiert. Die frühesten Ban Chiang Gefäße zählen zu den weltweit ältesten Terrakotta-Funden. Gefunden wurden auch hoch entwickelte Bronzegeräte, jedoch bis heute kein metropolitanes Zentrum, zu dem das alles direkt gehört hätte. 1992 wurde Ban Chiang von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.