© Galerie Zacke
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J. C. KLINKOSCH, 111-tlg. WIENER SILBERBESTECK, 1920er
Katalognummer: PE1118-006
JC Klinkosch AG – Österreichische Silbermanufaktur800er Silber (teilweise vergoldet), Edelstahl-Messerklingen
Österreich 1920er

Dieses klassische Wiener Tafelsilber wurde von der berühmten Klinkosch Silbermanufaktur in den 1920ern gefertigt.

Das Silberbesteck für 12 Personen besteht aus:
12 große Gabeln
12 große Messer
12 große Löffel
11 Mokkalöffel
12 Kaffeelöffel
12 Dessertlöffel, teilweise vergoldet
12 Dessertgabeln, teilweise vergoldet
12 Vorspeisengabeln
12 Vorspeisenmesser
1 Suppenschöpfer (weiterer versilberter Schöpfer von Berndorf inkludiert)
1 Tortenheber
2-tlg. Vorlegebesteck
1 Dessert-Servierlöffel, teilweise vergoldet

Josef Carl Klinkosch (1822-1888) war einer der besten Silberschmiede Wiens und ab 1855 kaiserlicher Hoflieferant. Bedeutende österreichische Künstler wie Otto Wagner oder Otto Prutscher schufen Entwürfe für die erfolgreiche Firma Klinkoschs.

Klinkoschs Vater Carl gründete im jahr 1831 zusammen mit Stephan Mayerhofer die Silbermanufaktur Mayerhofer & Klinkosch. Die Firma wuchs schnell und innerhalb weniger Jahre beschäftigte sie einige hundert Arbeiter. Im Jahr 1851 übernahm Josef Carl die Manufaktur und im Jahr 1869 wurde er Alleininhaber und benannte sie in J. C. Klinkosch um. Die Manufaktur beteiligte sich in den Weltausstellungen 1873 in Wien und 1878 in Paris. Klinkosch war ein Mitglied des Wiener Gemeinderates von 1861 bis 1862. Seine Kunden kamen größtenteils aus der oberen Mittelschicht und dem Adel.

Klinkosch wurde 1879 zum Ritter geadelt und nannte sich fortan Joseph Carl Ritter von Klinkosch. 1884 zog er sich vom Geschäft zurück und übergab die Firma an seine zwei Söhne, Arthur (1884-1899) und Isidor (1884-1914). 1918 wurde die Firma von Arthur Krupp erworben und unter dem Namen „J.C. Klinkosch A.G.“ weitergeführt.

Signaturen / Marken: Alle Teile sind punziert mit „800“ sowie der Tukan W 4 Punze, dem österreichischen Feingehaltszeichen für 800er Silber. Zusätzlich zeigen die vergoldeten Teile den Meisterstempel „AP“ für den Goldschmied August Partsch; die anderen Teile zeigen das Klinkosch-Markenzeichen in Form eines Ritterhelms
Maße: Die Längen betragen 32 bis 10,5 cm
Gewicht: Das Gesamtgewicht (ohne den Berndorf Schöpfer) beträgt ungefähr 5.400 Gramm
Zustand: Sehr guter Zustand mit üblichen Alters- und Gebrauchsspuren
Provenienz: Aus einer österreichischen Privatsammlung

Literaturvergleich: Waltraud Neuwirth, Wiener Gold- und Silberschmiede und ihre Punzen, vol. I , Vienna 1976, Seiten 295 - 301 sowie vol. II (Seite 372)

Vergleichendes Auktionsresultat: DOROTHEUM, Jugendstil, 21.03.2016, Palais Dorotheum Vienna, Los 130 (für ein identisches Wiener Essbesteck von Klinkosch mit 105 Teilen und einem Gesamtgewicht von 3.600 g)

Nachverkauf:  verkauft/sold

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